
Digitale Technologien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Im Kontext von Lernbeeinträchtigungen und sozialer Benachteiligung gelten sie als Chance zur Teilhabe. Doch sind sie wirklich der Schlüssel zum Ausbruch aus dem »Bildungskeller« oder verstärken sie bestehende Ungleichheiten eher noch? Holger Wilhelm analysiert die Teilhabe an der digitaler Lebenswelt kritisch und entwickelt auf Basis aktueller theoretischer Diskurse und empirischer Befunde die Konturen einer benachteiligungssensiblen Didaktik digitaler Technologien. Dabei nimmt er Ambivalenzen ernst und liefert Impulse, um digitale Bildungsgerechtigkeit neu zu denken.