
Die Studie untersucht, auf Grundlage einer qualitativen Studie in Bayern und Berlin, das berufliche Handeln von Sozialarbeiter*innen in Aufnahmeeinrichtungen unter den Bedingungen des Asylregimes. Dabei fokussiert sie die Restriktionen für eine selbstbestimmte Lebensführung von Geflüchteten sowie für Hilfeleistungen Sozialer Arbeit, die aus diesen Bedingungen resultieren. Soziale Arbeit ist in einem je spezifischen konflikthaften Mandatsgefüge situiert, das wahrgenommene Handlungsspielräume prägt und manche Handlungsweisen näher legt als andere, aber das berufliche Handeln nicht determiniert.