
Anerkennung ist gesundheitsrelevant – besonders für trans und nichtbinäre Menschen. Auf Basis biografischer Erzählungen werden drei verschränkte Gesundheitsdimensionen rekonstruiert: intersubjektive und intrasubjektive Anerkennung sowie Agency. Boenig plädiert für ein relationales und multidimensionales Gesundheitsverständnis, das Selbstbestimmung vor dem Hintergrund (cis-)normativer Anforderungen ins Zentrum stellt.