
In "Der Preis des Überflusses" legt Ralf Schönert eine tiefgreifende Analyse der modernen Vermögensgesellschaft vor. Das Werk untersucht, wie die extreme Konzentration von Reichtum zur Entstehung einer "stillen Oligarchie" führt, die demokratische Prozesse unterwandert und öffentliche Güter systematisch privatisiert. Vor dem Hintergrund der alarmierenden Befunde des World Inequality Report 2026 dekonstruiert Schönert den Mythos der Meritokratie und zeigt auf, wie soziale Spaltungen sowie autoritäre Tendenzen durch wachsende materielle Ungleichheit befeuert werden. Dabei verknüpft der Autor sein fundiertes Wissen aus dem Bankensektor mit soziologischer Theorie, um die "Anatomie der Macht" in unserer Gegenwart offenzulegen. Das Buch bietet nicht nur eine präzise Krisendiagnose, sondern entwirft mit dem Modell eines neuen Gesellschaftsvertrags für das postkapitalistische Zeitalter konkrete Handlungsoptionen zur Rückgewinnung demokratischer Gestaltungsmacht. Ein wegweisendes Sachbuch für alle, die verstehen wollen, warum unsere politische Ordnung wankt und wie eine gerechtere Zukunft institutionell verankert werden kann.