
Heinz-Paul Bonn hat über fünf Jahrzehnte lang Deutschlands digitale Entwicklung miterlebt - als Unternehmer, Blogger, Beobachter und Grenzgänger zwischen Analogwelt und KI-Zeitalter. Dieses Buch ist sein persönlicher und publizistischer Rückblick auf 850 Wochen Bonnblogs, auf Wirtschaft und Politik, auf den deutschen Mittelstand - und auf das, was er unsere innere Verfassung nennt. Er erzählt, wie sich aus seinen wöchentlichen Blogs eine Chronik unserer Zeit entwickelte - von der ersten Cloud-Vision bis zur Wiedergeburt bei einem digitalen Gang in den Spiegelsaal: das Zerbröseln unserer Infrastruktur, die überbordende Bürokratie, den Wandel der Deutschen von Erfassungs-Verweigerern zu freigiebigen Daten-Plauderern bis zur Digitalisierung im Mittelstand. Er schildert aber auch, wie der Dialog mit einer Künstlichen Intelligenz neue Formen des Denkens ermöglicht, und warum ausgerechnet im Zusammenspiel von Menschen und Maschinen eine neue Tiefe von Haltung, Humor und Erkenntnis entstehen kann. Das Buch ist Analyse, Autobiografie und philosophisches Lernexperiment zugleich: ein persönlicher Reset - und eine Einladung, das eigene Denken zu rebooten.