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Die Eilkompetenz der Strafverfolgungsbehörden bei Gefahr im Verzug

Autor
Paulina Noppeney

Die Eilkompetenz der Strafverfolgungsbehörden bei Gefahr im Verzug

Untertitel
Konsequenzen des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Juni 2015
Beschreibung

Das BVerfG vertritt die eindeutige Haltung: Mit Befassung des zuständigen Richters durch Stellung eines Antrags auf Erlass einer Durchsuchungsanordnung und der dadurch eröffneten Möglichkeit präventiven Grundrechtsschutzes endet die Eilkompetenz der Strafverfolgungsbehörden. Ein Wiederaufleben der Eilkompetenz nach Befassung des Richters kommt grundsätzlich nicht in Betracht. Eine – unberechtigt – nicht rechtzeitige Entscheidung des Richters kann insofern zum endgültigen Beweismittelverlust führen. Neben Ansätzen zur Verbesserung der Kommunikation und Nutzung des Fortschritts durch Digitalisierung könnte die Einführung eines – die richterliche Unabhängigkeit gem. Art. 97 GG achtenden – strafprozessualen Sonderrechtsbehelfs Abhilfe schaffen.

Verlag
Duncker & Humblot
ISBN/EAN
978-3-428-19742-2
Preis
89,90 EUR
Status
lieferbar