
Finya hat ihren Mann verlassen. Undramatisch. Sie hat ihn abgelegt wie eine schlecht sitzende Jacke. Was folgt, ist Stille. Aus Neugier und vielleicht aus Trotz meldet sie sich auf einer Dating- Plattform an. Eine Feldstudie. Datenerhebung. Soziologisches Interesse mit WLAN. Schnell werden daraus 18 Dates. Achtzehn Begegnungen zwischen Selbstüberschätzung, Überraschungen und der immer gleichen Erkenntnis. Mit ihren Freundinnen und ihren Arbeitskolleginnen aus dem Krankenhaus seziert sie jedes Treffen. Chatverläufe werden wie Röntgenbilder analysiert. Sie vergleichen Symptome und stellen Diagnosen. Kometenregen ist ein amüsanter, trocken-sarkastischer Roman über digitale Balzrituale, weibliche Solidarität und die Fr4age, ob man sich wirklich noch mal verlieben möchte. Wird diese skurrile Reise zielführend sein?